Rückschau – eine Woche mit „Lernangeboten“

Im ersten Moment waren wir Lehrkräfte großenteils enttäuscht, als uns bewusst wurde, welche Leitlinien die Landesregierung gab.
Wahrscheinlich wurden Regelungen getroffen, die weder die Familien noch die Kollegien vor Weihnachten zusätzlich belasten sollten – und vielleicht ahnte man auch, dass die vorhandenen technischen Lösungen im Land (Videokonferenzdienst über dataport) und an noch so mancher Schule nicht ausreichten. – Aber für unsere Schule hieß das, dass wir weniger tun sollten als wir konnten oder wollten.

Wir haben Konzepte, Technik und die nötigen Fähigkeiten, um Online-Unterricht zu planen und durchzuführen.
Das Kollegium hat sich fortgebildet, Hard- und Software beschafft – immer gut durch den Schulverband Plön Stadt und Land unterstützt, aber natürlich oft privat organisiert und bezahlt, da die aus Bundesmitteln finanzierte Hardware für Lehrkräfte noch nicht da ist (man mag das kritisieren, ich persönlich finde, dass die existenzielle Unterstützung anderer Gruppen nun wichtiger war; gut ist, dass sich das Bewusstsein hier geändert zu haben scheint).

Wir brannten/brennen darauf, unsere Konzepte umzusetzen und zu erproben, weil wir unseren Schülern:innen etwas vermitteln wollen – und haben deshalb vielleicht auch ein bisschen mehr gemacht, als wir sollten/durften.
Und die Schüler:innen? Die haben größtenteils mit Eifer gearbeitet!
So langsam müssen wir weniger Passwörter zurücksetzen, immer öfter klappt das Hochladen oder das richtige Benennen von Dateien und die Lösungsmails oder -uploads kommen fristgerecht an.

Also: Natürlich wird immer mal wieder erst etwas „schiefgehen“ oder es wird „ruckeln“ aber wir sind gemeinsam auf einem guten Weg. Wir wollen und werden fachlich immer mehr machen 😉
Anders gesagt: In der Schule am Schiffsthal arbeiten wir beständig und flexibel daran, unseren Schüler:innen sowohl Wurzeln als auch Flügel zu geben – in Präsenz oder Distanz.