Prüfungsregelungen für ESA und MSA

Pandemiebedingt gibt es in diesem Schuljahr spezielle Regelungen, die Schüler:innen bzw. Eltern neue Wahlmöglichkeiten eröffnen. Die Frist – 19. März –  ist unbedingt einzuhalten.
Für bestimmte Fälle gilt auch eine Beratungspflicht. Es ist zu bedenken, dass das nötige Beratungsgespräch mit einem Mitglied der Schulleitung dann vor dem 19. März stattfinden muss.

Welche Änderungen gibt es für die schriftlichen Prüfungen?

Schüler:innen können auch in diesem Jahr drei schriftliche Prüfungen – Deutsch, Englisch, Mathematik – ablegen.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, bis zum 19.3.2021 eine schriftliche Prüfung abzuwählen. In diesem Fach würde dann die Vornote zur Endnote. – Die Vornote, ist die Note, die bis zum 7.5.2021 erarbeitet wurde. – Sollte die Vornote anders ausfallen, als erwartet, kann man sich in diesem abgewählten Fach zusätzlich mündlich prüfen lassen; diese zusätzliche Prüfung geht nur in die Endnote ein, wenn sie zu einer Verbesserung führt!
In Englisch gibt es in diesem Jahr erstmal nur eine schriftliche Prüfung, der sprachpraktische bzw. Sprechteil entfällt.
Die Bearbeitungszeiten der schriftlichen Prüfungen sind wie folgt festgelegt: Deutsch – maximal 165 Minuten, Mathematik – maximal 165 Minuten, davon 60 Minuten für die Kurzformaufgaben, Englisch oder Herkunftssprachenprüfung 135 Minuten.

Welche Änderungen gibt es für die mündlichen Prüfungen?

Neben der zusätzlichen mündlichen Prüfung (siehe oben) gibt es die Möglichkeit, auch Englisch als eine der beiden (freiwilligen) mündlichen Prüfungen zu wählen – oder vom Prüfungsausschuss in eine mündliche Englischprüfung bestellt zu werden, wenn die Leistungen aus Vornote und schriftlicher Prüfung stark voneinander abweichen.
Bei der Herkunftssprachenprüfung entfällt der mündliche Teil. Sollte eine zu prüfende Person nicht in der Herkunftssprache schreiben können, ist hier eine mündliche Ergänzung möglich.

Schwierig? Ok, ein Beispiel:
Harald erwartet in Deutsch eine „3“, in Mathe eine „2“ und in Englisch eine schwache „3“.
Da er in Englisch unsicher ist, möchte er auf die schriftliche Prüfung verzichten.
Seine Eltern erklären dies per Formblatt gegenüber der Schule.
Harald schreibt die Prüfungen in Deutsch und Mathematik mit.
Nach den beweglichen Ferientagen, am 19.5., erfährt die Familie, dass Haralds Vornote in Englisch eine „4“ ist.
Harald wird daraufhin zur zusätzlichen mündlichen Prüfung gemeldet. Er ist hochnervös, auch durch freundliche Fragen der Lehrkräfte nicht zu retten und bekommt letztlich eine „6“ für die Prüfung. Da es sich um eine zusätzliche Prüfung unter Pandemiebedingungen handelte, bleibt es bei der „4“, die verschlechternde Prüfung wird nicht berücksichtigt.

Was ist, wenn wir meinen, dass ein Rücktritt in die vorangegangene Klasse der bessere Weg wäre?

Nicht nur die Plöner, sondern die schleswig-holsteinischen, die deutschen und die europäischen Schüler:innen usw. wurden in Zeiten der Pandemie ausgebildet. Dies werden sowohl die weiterführenden Schulen als auch die Betriebe berücksichtigen.
Und: An unserer Schule hatten alle Abschlussschüler:innen in diesem Schuljahr bis auf die Woche vor Weihnachten Unterricht nach Plan – teilweise mit zusätzlichen Verstärkungsstunden in Deutsch, Englisch und Mathematik bzw. im ESA-Bereich in Kleingruppen.
Für einzelne, die unter besonderen Bedingungen gearbeitet haben, besonders belastet waren, stellt sich das vielleicht anders dar, aber: Unsere Schüler:innen sind unterrichtlich insgesamt richtig gut auf den Abschluss vorbereitet!
Dennoch gibt es im Einzelfall ausnahmsweise die Möglichkeit, von der Prüfung zurückzutreten und zum 22.3.2021 in die vorangegangene Klassenstufe zu wechseln. Vor der Erklärung des Rücktritts ist verpflichtend eine Beratung mit einem Mitglied der Schulleitung durchzuführen.

PS:
Abschlussschüler:innen erhalten in der Schule einen entsprechenden Informationsbrief für die Eltern.