Rückblick – eine ganz normale Schulwoche…

Für einen Rück-Blick ist die Perspektive wichtig, also…

Ein:e Fünftklässler:in… bin stolz auf das neue Handy – endlich!!! – aber mit der Regel, das morgens abzugeben, na ja, komm ich klar. Da kann es in der Pause nicht runterfallen und ich krieg keinen Ärger, weil ich doch mal drauf geguckt habe.

Ein:e Sechstklässler:in… hatte die ganze Woche Unterricht nach Plan, wunderte mich am Mittwoch über die Leute mit Helmen und Mofas auf dem Platz vor dem Fenster, die vielen Menschen – teilweise in ungewohnten Uniformen – die hinter einem Absperrband standen. Eigentlich war aber das Aufregendste, dass ein Mitschüler ein übles Wort mit „H“ aussprach und es daraufhin schwierige Gespräche in der Klasse und deutliche Ansagen gab. Muss ja auch echt nicht sein.

Ein:e Siebtklässler:in… bereitete Dienstag in Verbraucherbildung Platten mit Broten vor, das war schon nicht einfach, denn die Brote sollten besonders schön werden und außen nicht mit Butter verschmiert sein, denn es ging nicht um‘s eigene Essen, sondern die Platten waren für Gäste, für Schulleiter:innen und Schulrät:innen. Da konnte man schon ein bisschen nervös werden, auch wenn Herr Wolf uns bestärkte, dass wir das schaffen würden, zumal es erst die zweite Stunde Vbb war.

Ein:e Achtklässler:in…wartete am Dienstagnachmittag auf die Freundin aus der Band, die dann ganz stolz vom Auftritt kam – es hatte alles geklappt und der eine Texthänger wurde professionell überspielt! -, Mittwoch dann Vbb mit Frau Heite und Frau Rehse – große Platten, von süß über vegetarisch bis hin zu Mett, alles „schick“ garnieren und dann pünktlich zur Feier fertig sein – war echt ‘ne Challenge, aber die Gäste fanden‘s super. Habe ich gut gemacht!

Ein:e Flexschüler:in… jetzt ist das meine Klasse  – das Lernen in der kleinen Gruppe ist schon was anderes und der Coach, Herr Planinc, hört auch echt zu und hat gute Ideen. Donnerstag wurde ich in der Schule geimpft. Das Warten war gar nicht schlimm, wir konnten auch daddeln und Herr Zorn und Frau Lambert halfen bei den Hausaufgaben.

Ein:e Neuntklässler:in… war am Montag schon etwas aufgeregt, weil am Dienstag, nach zwei Wochen in der Band, ein Auftritt in der Aula folgen sollte, vor Schulleiter:innen. Puh. Und dann, gleich Mittwoch, noch ein Auftritt, diesmal zur Eröffnung der Mofa-Schule vor 50 anscheinend wichtigen Menschen aus ganz Schleswig-Holstein… Glücklicherweise hatte Herr Kedzierski uns gut vorbereitet und gab tolles Feedback.

Ein:e Zehntklässler:in… Klassenfahrt? Endlich wieder eine Klassenfahrt – wenn es denn diesmal klappt, sch… Corona. Aber Donnerstag wurde ich geimpft. Wir mussten zwar etwas warten, aber immerhin wurden die Kekse, die die anderen weggefuttert hatten, aufgefüllt. Vielleicht ist Medizin oder Pflege doch was für mich?!

Ein Hausmeister / eine Sekretärin… Warum? Normale Woche…
[Warum sollten die fünf auch das ständige Umräumen der Aula, die Statistik und immer neue Listen, die Vorbereitungen für das Buffet drinnen und/oder draußen, die weiteren Absperrungen, das zeitgerechte Verteilen von zusätzlichen Informationen an Eltern/Schüler:innen/Kolleg:innen, das Aufstellen von Schildern, das Anpassen von Schlössern, Kontakte mit dem Gesundheitsamt, das Holen und Verteilen schwerer Testpakete, neue Bescheinigungen, die Umwandlung eines Flures in ein Testzentrum mit Wartebereich und Verpflegungsstationen (und die Rückumwandlung in Klassenräume über Nacht) sowie die „normalen“ außergewöhnlichen Aufgaben erwähnen…]

Und die Lehrkräfte? – Für die war das auch eine ganz normale Unterrichtswoche mit spontanen Vertretungen, pädagogischen Gesprächen, Vorbereitungen von Klassenfahrten oder Wandertagen, Konfliktbewältigungen, Aufsichten, Konzeptüberlegungen, Haushaltsplanungen, Fachkonferenzthemen, Beratungen, technischen Problemen, Lehrerkonferenz, ggf. eSL-PR-Sitzungen, Verarbeitung vieler Informationen, Testungen… und … und…